Biegeverstärkungen

Sie wollen Ihr Gebäude umbauen oder sanieren, aber die Statik lässt die Ausführung Ihrer Wünsche nicht zu? Klebearmierung könnte die Lösung Ihrer Probleme sein, indem nachträglich Biege-Zug-Bewehrung auf zu verstärkende Bauteile aufgebracht wird.

Im Normalfall weist der die Druckspannung aufnehmende Stahlbeton noch Reserven auf, während die Zugkräfte durch die Querschnitte der eingebauten Stahlbewehrung begrenzt sind. Mit einer Klebearmierung lässt sich die mögliche Tragfähigkeit deutlich erhöhen. Die verwendeten Materialien (z.B. Stahl oder CFK) werden mit einem hochfesten Klebstoff auf den vorher aufgerauten Untergrund kraftschlüssig aufgebracht. Dabei lassen sich Verstärkungsgrade bis zum Zweifachen des ursprünglichen Wertes (und bedingt auch höhere Verstärkungsgrade) erreichen.

Mögliche Einsatzgebiete sind:

  • Nutzlasterhöhungen bei Decken, Unterzügen, Wänden, Fundamenten, Brücken, Kranbahnen, Silos, Konsolen, Stützen etc.,
  • Änderung des statischen Systems durch Zusatzbewehrung zur Anpassung der geänderten Zugkraftdeckungslinie,
  • Ergänzung beschädigter Bewehrung bei Korrosion, Überlastung, Anprall, Installationsschlitzen etc.,
  • Schwingungsdämpfung durch nachträgliche Erhöhung der Trägheitsmomente,
  • Behebung von Ausführungsfehlern,
  • Bewehrungsergänzung beim nachträglichenEinschneiden von Öffnungen in Betondecken oder -wänden

Verstärkungen mit geklebter Bewehrung dürfen nur durch Firmen ausgeführt werden, die hierfür das Zertifikat (Eignungsnachweis) einer zugelassenen Prüfungsanstalt besitzen. Die Arbeiten wiederum dürfen nur von geschultem Personal ausgeführt werden, welches nachweislich Erfahrungen im Umgang mit dieser Technik haben (SIVV-Schein). Die Firma Ludwig Freytag bietet Ihnen beides und besitzt auf diesem Fachgebiet über 30 Jahre Erfahrung.

Die Kosten einer geklebten Bewehrung sind zwar nicht mit denen einer normalen Rundstahlbewehrung eines Neubaus zu vergleichen, der wirtschaftliche Vorteil liegt jedoch darin, dass vorhandene Bausubstanz überhaupt verstärkt bzw. repariert werden kann, anstatt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt zu werden.