Leistungen im Bereich Klebearmierung

Bild vorherBild währendBild nachher

Zusätzlich erforderliche Bewehrung kann auf Stahlbetonkonstruktionen, die nach DIN 1055, DIN 1072, DIN 4132 und DIN 15018 belastet sind, kraftschlüssig aufgeklebt werden, die sogenannte Klebearmierung.

Entsprechend vorbehandelte Stahl- oder Kohlefaserlamellen (CFK) werden von den im Umgang mit Kunststoffen geschulten Fachkräften von Ludwig Freytag so mit den zu verstärkenden Betonbauteilen verbunden, dass die aufnehmbaren Biegemomente und Querkräfte erheblich vergrößert werden.

Voraussetzung für eine Klebearmierung sind sorgfältige Betonflächenvorbehandlungen, die Verwendung von geprüften Klebstoffen und die exakte Einhaltung der Zulassungen.

Die zur Problemlösung erforderlichen statischen Berechnungen und Bemessungen zur Klebearmierung sowie eventuell erforderliche brandschutztechnische Beratung werden durch spezialisierte Ingenieure im eigenen Haus durchgeführt und angeboten.

Vorteile der geklebten Bewehrung/Klebearmierung:

  • große Anpassungsfähigkeit an die vorhandene Geometrie
  • nur unwesentliche Verminderung der Raumhöhe bzw. des Lichtraumprofils
  • kurze Bauzeit und Vermeidung von Beschädigungen und Verschmutzungen
  • Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen Sanierungsverfahren.

Klebearmierung in Zahlen

Technische Daten der Armierungsmaterialien
  E-Modul
[N/mm²]
Zugfestigkeit
[N/mm²]
Ansetzbare Bruchdehnung
[‰]
Abmessung
[mm]
Stahl S 235 210.000 360 2,0 d L= 5 - 20 mm
b L= 20 - 200 mm
CFK-Lamellen 205.000

170.000
2500

2800
7,5 bis 8,0 d L= 1,0 - 1,4 mm
b L= 50 - 150 mm
CFK-Folien 235.000 3700 7,5 d L= 0,28 mm
b L= 300 - 500 mm

Leistungen

Kontinuierlich an der Spitze der technischen Fortentwicklung bietet Ludwig Freytag seit annähernd 30 Jahren folgende Leistungen an:

  • Tragwerksverstärkungen von Ingenieurbauwerken, Industriebauten, Parkhäusern, Verwaltungs- und Wohngebäuden bei 
    • Änderung des statischen Systems, Nutzlasterhöhungen durch Geräte, Maschinenaufstellungen etc.
    • fehlerhaften statischen Berechnungen oder Bewehrungseinbau
    • schadhaften, korrodierten Bewehrungen, Spanngliedausfall
  • Tragwerksverstärkung durch Auswechslungsarmierung beim nachträglichen Aufschneiden von Decken- und Wandöffnungen für Treppen, Aufzüge, Rohrdurchführungen etc.
  • Tragwerksverstärkungen bei vorhandenen Brückenbauwerken in Längs- und Querrichtung (evtl. Erhöhung der Brückenklasse).