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Erster Spatenstich an der Hadelner Kanalschleuse

12.04.2019

Nach 165 Jahren hat die Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf ihr Betriebsende erreicht. Das Bauwerk genügt nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an den Hochwasserschutz und wird zurückgebaut. Es weicht damit einem Neubau an gleicher Stelle, den wir als Arbeitsgemeinschaft LF/TAGU mit einem Auftragsvolumen von 24,8 Mio. Euro bis Mitte April 2022 realisieren werden.

Die Baustelleinrichtung begann bereits im Dezember 2018 und am 11. April fand nun durch Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie unter Anteilnahme der örtlichen Presse der feierliche 1. Spatenstich statt.

Bei dem Neubau handelt es sich um eine schlüsselfertige Anlage, die aus einer Schleuse in Massivbauweise mit einer nutzbaren Kammer von 41,4 m Länge, 8,5 m Breite und 2,8 m Tiefgang besteht. Die Tore werden als Hubtore mit Portalen und elektrischem Kettenantrieb erstellt. Dabei handelt es sich um drei Torlinien. Das Außenhaupt muss aufgrund der doppelten Deichsicherheit beweglicher Teile und der geringeren Höhe des Binnentors zweifach ausgeführt werden.

Zur Gewährleistung der Hinterlandentwässerung (Sielbetrieb) wird im Vorfeld ein Schöpfwerk erstellt, welches diese Funktion während der Bauzeit übernimmt. Erst mit Inbetriebnahme des Schöpfwerkes darf mit dem Rückbau des alten Bauwerkes begonnen werden. Nach Fertigstellung der neuen Schleuse dient das Schöpfwerk als Reserve für den Havariefall.

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