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In der Bremer Überseestadt entsteht das neue Cecilien-Quartier

23.08.2019

Die Bremer Überseestadt wächst weiter: Im „Cecilien-Quartier“ unweit der Hafenkante entstehen jedoch nicht nur viele neue Wohnungen.

Kaum ein Stadtteil wächst so rasant wie die Bremer Überseestadt. Nun gesellt sich ein weiteres Bauvorhaben dazu: Das „Cecilien-Quartier“ entsteht. Und mit ihm 134 Wohneinheiten samt 5100 Quadratmeter Gewerbefläche, die Mitte 2021 komplett fertig sein sollen.

Noch liegt es brach, das Bauland zwischen dem Kommodore-Johnsen-Boulevard im Süden und der Herzogin-Cecilie-Allee im Norden des Areals. Ein paar Bagger stehen bereit, erste Rohre liegen auf dem umzäunten Gelände unweit der Hafenkante. Und eben ein Sandhaufen ist zu sehen. Klein, kaum zu bemerken. Denn: Er hat nur bildlichen Charakter. Am Donnerstagmittag folgte für das neue Quartier der symbolische Spatenstich. Die Botschaft: „Ab jetzt wird gebaut“, so Günter Krause, geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger Projektentwickler DSBC Immobilien, die zusammen mit der Cecilien-Quartier GmbH für das Projekt verantwortlich zeichnen.

Noch in den nächsten Tagen sollen die ersten Bagger rollen, sagte Krause. Nach dem Grundsatz „erst grübeln, dann dübeln“, so Krause, hatten er, das Architektenbüro „Winking Froh“ aus Berlin sowie Hamburg und das bauausführende Unternehmen Freytag & v.d. Linde (Oldenburg) das Konzept entworfen. Bei einem solchen Vorhaben machte Krause deutlich, sei „ausreichendes Grübeln wichtig“.

So soll das zukünftige „Cecilien-Quartier“ einmal aussehen: Insgesamt ein Dutzend Wohnhäuser mit zusammen 134 Wohneinheiten werden entstehen. Dazu werden in einem der zwölf Gebäude Gewerbeflächen untergebracht – „für Restaurants, Büros und Läden“, so Günter Krause.

Die Gebäude samt Ziegelstein-Optik sollen laut Plan zwischen knapp 80 und etwa 330 Quadratmetern Nutzfläche bereitstellen. Hinzu kommen sogenannte Hybrideinheiten, bei denen je nach Bedarf Wohn- und Gewerbeflächen verbunden werden können. Zusätzlich sind diese laut Plan mit Terrassen mit Blick auf den „grünen Innenhof“ versehen. Mutmaßlicher Höhepunkt für künftige Mieter: Dachterrassen zwischen 53 und 88 Quadratmetern.

Zudem sehen die Pläne zwei weitere Geschäftshäuser, die beide die Zufahrtsstraßen zum Komplex flankieren sollen, vor – eines am Kommodore-Johnsen-Boulevard und eines an der Herzogin-Cecilie-Allee. Dort werden dann insgesamt 5100 Quadratmeter Gewerbefläche zur Verfügung stehen. Für Senatsbaudirektorin Iris Reuther „ein wichtiger Meilenstein für die Hafenkante“. Insbesondere die Mischung aus Wohn- und Gewerbefläche sei „ein großes Anliegen gewesen. Masse und Klasse – das war ein Stück weit unser Anspruch.“

So weit, so ausführlich: Doch beim Thema Investitionen hielten sich die Verantwortlichen am Donnerstag bedeckt. Über Kosten wolle man aktuell nichts sagen, so Günter Krause. Man befinde sich zur Zeit noch im Wettbewerb, was die Gewerbeflächen angehe. „Da möchten wir niemanden mit Zahlen vor den Kopf stoßen.“

Die Gebäude, so jedenfalls sehen es die Pläne vor, sollen mit zwei separaten Tiefgaragen unterkellert werden, so dass „ausreichend“ Parkplätze für Anwohner und Besucher zur Verfügung stünden. Wie viele genau, wurde am Donnerstag nicht deutlich.

Quelle: NWZ Online; Abruf: 24.08.2019
https://www.nwzonline.de/bremen/bremen-platz-fuer-134-wohnungen-in-bremen-hier-entsteht-das-neue-cecilien-quartier_a_50,5,2720294587.html

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