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Referenzen

Herstellung von schweren kombinierten schrägverankerten Stahlspundwänden über ca. 460 m Länge am Nordende des Pier III im Überseehafen von Rostock Baureifmachung Pier III
Die Spundwände dienen der seitlichen Einfassung einer Fläche von ca. 20 ha, die aufgefüllt und später als Standort für Produktionshallen der Fa. Liebherr dienen soll. Die ca. 200 m lange Westwand besteht aus Tragbohlen PSp 900 D bzw. PSp 1000 D in Längen von 25 m sowie Füllbohlen PZi 612 in Längen von 22 m. Die Schrägverankerung wird durch Stahlpfähle PSt 500/136 in Längen von 26 bis 36 m gewährleistet. Am Südende des Wandabschnittes war ein Stahlbetonholm auf eine bestehende Spundwand zu setzen, landseitig wurde eine Stahlbetonplatte, die auf Ortbetonbohrpfählen tief gegründet ist, angeordnet.

Die ca. 260 m lange Ostwand besteht aus Tragbohlen PSp 1013 E in Längen von 17 und 27 m bzw. PSp 1000 E in Längen von 19 m sowie Füllbohlen PZi 612 in Längen von 17 bis 20 m. Ein Teil der Wand steht unverankert, im zweiten Teil wird die Schrägverankerung durch Stahlpfähle PSt 500/136 in Längen von 20 bis 28 m gewährleistet.

Sämtliche Schrägpfähle werden durch einen Rohrgurt ø 508 an die kombinierte Spundwand angeschlossen. Die Arbeiten wurden in einer sehr knapp bemessenen Bauzeit mit vier schwimmenden Einheiten vom Wasser aus durchgeführt. Wegen der dicht gelagerten Sande und den darin enthaltenen Geröllschichten wurden in den Ansatzpunkten der Tragbohlen Lockerungsbohrungen niedergebracht.

Mai 2003 bis Juli 2003
AuftraggeberHafen – Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH
Eckdaten

Herstellung von schweren kombinierten schrägverankerten Stahlspundwänden über ca. 460 m Länge am Nordende des Pier III im Überseehafen von Rostock

Ausführung

Rammarbeiten auf der Westseite