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Presse

Baubeginn für erste Biogas-Einspeiseanlage

Im Altkreis Norden entsteht eine Pilotanlage. Die Anlage soll 3,44 Millionen Kubikmeter Gas in das Netz des Oldenburger Unternehmens einspeisen. Das reiche, um 1722 Haushalte zu versorgen, sagt Netzmeister Ralf Winkelmann.

09.10.2012
Hage/Großheide - Die EWE-Netzgesellschaft aus Oldenburg hat im Altkreis Norden mit dem Bau der ersten Biogas-Einspeiseanlage in Ostfriesland begonnen. „Je nach Wetterlage rechnen wir mit einer Bauzeit von drei bis fünf Monaten“, sagte am Dienstag EWE-Netzmeister Ralf Winkelmann. Die Investitionskosten für die Anlage und die rund vier Kilometer lange Rohrleitung von der Biogasanlage auf dem Deponiegelände in Hage bis zur Einspeiseanlage in Großheide betragen rund drei Millionen Euro. Die Arbeiten wurden an das Bauunternehmen Ludwig Freytag in Emden vergeben.

„Die Leitungen werden im Horizontalbohrverfahren verlegt“, erläuterte Freytag-Betriebsleiter Jens Hinrichs. Dies habe den Vorteil, dass bei den Arbeiten die Erdoberfläche nicht zerstört werden muss“, so der Ingenieur. Auch der neuralgische Punkt bei Hagermarsch, die Bahnlinie der Museumseisenbahn Norden-Dornum, wird mit diesem Bohrprinzip unterquert. Neben der Gashochdruckleitung von der Biogasanlage zum Anschlusspunkt der Einspeisanlage soll ebenfalls noch eine Leitung vom bestehenden Hochdruckleitungsnetz zur Biogas-Einspeiseanlage verlegt werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Anlage eine Jahresmenge von 3,44 Millionen Kubikmeter Gas in das Netz des Oldenburger Energieversorgers einspeisen. Das solle reichen, so Netzmeister Ralf Winkelmann, um 1722 Haushalte zu versorgen. Insgesamt hat die EWE 13 Biogas-Einspeiseanlagen in Betrieb. Sieben stehen in Niedersachsen und sechs in Brandenburg und auf Rügen. Zudem gibt es neun weitere Anträge für den Anschluss von Biogasanlagen im Versorgungsgebiet der EWE.

 


Quelle: GA-Online, Dienstag, den 9. Oktober 2012

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